| Der erhaltenswerte Baumbestand wird in das neue Konzept integriert. Der “Stadtwald” bildet eine Zäsur zwischen Nord- und Südteil des Gebiets und ist gleichzeitig Bestandteil der Fahrradhauptroute, die Schwabing mit dem Olympiagelände und Neuhausen verbindet. Zur barrierefreien Querung der Ackermannstraße wurde eine Rad- und Fussgängerbrücke über die Ackermannstraße gebaut. |
| Kleine verschieden ausgeprägte Grünflächen bilden ‚Stadtoasen’, die vielfältige Nutzungen vor allem für Kinder ermöglichen. So ist neben dem Stadtwald und der großen Wiese ein Rodelhügel entstanden, der die Landschaft des Olympiaparks mit dem Areal verknüpft. Der Anger entlang der Deidesheimerstraße wurde ebenso bereits umgesetzt. Ein vorhandenes Biotop im Süd- Osten, wird mit Teil des vierten Bauabschnittes sein. |
| Am Ackermannbogen befinden sich Kindergärten, -horte und -krippen sowie mehrere Kinderspielplätze. Die Grund- und Hauptschule sind barrierefrei zu erreichen, weitere Schulen befi nden sich im näheren Umfeld. |
| Neben dem Wohnungsbau entstehen Einrichtungen für die Nahversorgung. Im Süden ist u.a. ein Ärztehaus geplant. Im Südwesten ist ein “Marktplatz” vorgesehen, um den sich Geschäfte und Läden gruppieren werden, damit das neue Stadtviertel entsprechend versorgt ist. |
| Ein inneres Wegenetz wird unabhängig vom Straßennetz die Fußgänger sowie auch die Radfahrer überall hinbringen. Der Anschluss an Tram und Bus ist im Süden bereits vorhanden; die Buslinie wird zur besseren Erschließung des nördlichen Teiles in das Siedlungsgebiet verlängert. Der Autoverkehr wird im Gebiet auf ein notwendiges Minimum reduziert. Autofreies bzw. autoarmes Wohnen ist die Zielsetzung engagierter Initiativen. |
| Das ganze Viertel ist durch die nachbarschaftliche Entstehungsweise durch Baugemeinschaften geprägt. Überdurchschnittlich viele junge Familien prägen das Bild. Ausgangspunkt dieser Entwicklung war das Wohngenossenschaftsprojekt von Wagnis, das mit dem im Gebäude integrierten Rigoletto, ein Stadtteilcafé und Nachbarschaftszentrum betreibt. |







